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Unser Unternehmen hat im März dieses Jahres erfolgreich die erneute Überprüfung der Wirksamkeit unserer SCP-Zertifizierung durch einen externen Auditor (DQS) bestanden.

SCP-Zertifizierung durch die DQS

SCP-Zertifizierungen wurden für Unternehmen eingeführt, die Personaldienstleistungen erbringen. SCP ist ein akkreditierter Standard, anwendbar für die Bewertung und Zertifizierung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS). Das SCP–Regelwerk definiert Anforderungen bzgl. Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung von relevanten Arbeitssicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzaspekten. Das Ziel der SCP-Zertifizierung ist es, Unfälle zu reduzieren und ganz zu vermeiden.

Zeitarbeit ist ein Jobmotor des deutschen Arbeitsmarkts. Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer haben durch Zeitarbeit die Chance erhalten, Arbeitslosigkeit zu überwinden. Fast 20 Prozent der Zeitarbeitnehmer waren zuvor ein Jahr und länger arbeitslos oder sogar ohne vorherige Beschäftigung. Die Alternative zur Zeitarbeit für diese Arbeitnehmer wäre der Verbleib in Arbeitslosigkeit. Die Branche trägt dadurch wesentlich zum Abbau der Arbeitslosigkeit bei und erfüllt eine Brückenfunktion. Zeitarbeit ist unverzichtbar für eine Dynamik von Arbeitsmärkten, in denen gesamtwirtschaftliches Wachstum schnell in spürbaren Beschäftigungsaufbau münden soll. Aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft sie Wettbewerbsfähigkeit: Den Unternehmen wird dadurch die nötige Flexibilität in der Personalpolitik und die Sicherung von Stammarbeitsplätzen ermöglicht. Zeitarbeit ersetzt kein Stammpersonal, sondern schafft zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Zeitarbeit ist reguläre, vollwertige und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegen, dass 93 Prozent aller Zeitarbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, fast 80 Prozent arbeiten in Vollzeit. Auf die Arbeitsverhältnisse findet selbstverständlich das gesamte Arbeits- und Tarifrecht Anwendung.

Das geltende deutsche Recht entspricht darüber hinaus bereits heute den strengen europäischen Vorgaben; es geht sogar teilweise darüber hinaus. So gilt z. B. in Deutschland das gesamte Befristungsrecht für die Zeitarbeit. Dies ist nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs nicht zwingend.

Zeitarbeit ist Beschäftigungsmotor

Betrieben, die sonst auf neue Beschäftigung verzichten würden, ermöglicht der Einsatz von Zeitarbeitnehmern bereits zu Beginn des Aufschwungs, Beschäftigung aufzubauen und die Produktion trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten schnell an die Auftragslage anzupassen. Entgegen dem in der öffentlichen Diskussion entstehenden Eindruck, bei Zeitarbeit handele es sich um ein Massenphänomen, liegt die Zahl der Zeitarbeitskräfte in Deutschland bei knapp 3 Prozent aller Erwerbstätigen. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Das Thema Ausbildung und Qualifizierung ist für Zeitarbeitsunternehmen von großer Bedeutung. Die Branche leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Überwindung des Fachkräftemangels.

Quelle: https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/de_zeitarbeit

Ganz im Gegenteil – Zeitarbeit stärkt das Stammpersonal. Eine entsprechende Studie des RWI (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) kommt zum Ergebnis, „dass die Nutzung von Zeitarbeit ihrer wirtschaftspolitischen Intention entspricht und mit Effizienzgewinnen für die Unternehmen verbunden ist und damit sogar hilft, die Stammbelegschaft zu sichern oder gar zu erhöhen“.

Quelle: http://www.personaldienstleister.de/ueber-die-branche/wussten-sie-schon/detail/article/dass-durch-zeitarbeit-keine-stammbelegschaft-verdraengt-wird.html

Am 8. Juli wurde das Integrationsgesetz verabschiedet, das seit dem 6. August in Kraft ist. Die Vorrangprüfung für Asylbewerber und Geduldete wird für zunächst drei Jahre in Arbeitsagenturbezirken mit guter Arbeitsmarktlage ausgesetzt. Das bedeutet, dass Flüchtlinge auch in der Zeitarbeitsbranche ab sofort bereits nach drei Monaten legalen Aufenthalts in Deutschland beschäftigt werden können. Bisher war dies erst nach 15 Monaten möglich.

Quelle: Fachmagazin Zeitarbeit / Ausgabe 03 / 2016 / Z direkt !

„Völlig unumstritten ist, dass die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument des Arbeitsmarktes und der flexiblen Wirtschaft ist“, stellte Yasmin Fahimi, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in ihrer Rede beim iGZ-Bundeskongress in Bremen fest. Vor knapp 500 Zuhörern unterstrich sie, es sei aber auch wichtig, Rahmenbedingungen und Regeln in diesem sehr besonderen Arbeitsverhältnis zu schaffen.

Der Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) verfolge drei Ziele: Mit Ausgewogenheit sollen die flexiblen Formen des Personaleinsatzes erhalten bleiben. Andererseits gelte es, Missbrauch abzustellen.

Außerdem solle Rechtssicherheit für die Unternehmen in der Zeitarbeit und für die Beschäftigten vor allem bei Mitbestimmung und Gehalt geschaffen werden. „Und wir wollten der Tariflandschaft das Signal geben, dass es nicht darum geht die Arbeitnehmerüberlassung abzuschaffen, sondern sichere Grundlagen für die Branche zu bilden“, erläuterte Fahimi. Ein weiterer Kernpunkt sei das Bestreben der Politik, eine Formel zur Abgrenzung von Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträgen zu definieren.

Quote ausbauen

„Arbeitslose und Geringqualifizierte haben durch Zeitarbeit eine Chance, Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu fassen – die Quote liegt bei 18 Prozent. Es wäre mein Wunsch, dass sich diese Quote weiter ausbaut“, verdeutlichte die Staatsekretärin den Stellenwert der Branche.

 

Weiterlesen hier: https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/zeitarbeitsimage-soll-sauber-bleiben

„Es ist falsch, dass die CSU bereits ausgehandelte Gesetzentwürfe blockiert“, betonte Max Straubinger jetzt in einem Interview im Deutschlandfunk vor dem Koalitionsgipfel am 13. April. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe erteilte den Forderungen aus der SPD zur Zeitarbeit eine Absage.

Straubinger wies zudem darauf hin, dass der Entwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) auch in den Reihen der CDU kritisiert wurde. „Wir brauchen das Element der Zeitarbeit weiter“, erklärte der CSU-Politiker. „Das ist keine Schmuddelarbeit.“ Die Zeitarbeit beruhe auf Tarifverträgen und werde oft höher entlohnt als andere Arbeit.

Kritik auch von der CDU

Im Interview unterstrich er, Ministerin Nahles habe einen Gesetzentwurf vorgelegt, der weit über den Koalitionsvertrag hinausgehe. Deshalb sei er auch wieder zurückgezogen worden. Straubinger: „Wir haben dies angemahnt, aber das ist nicht eine Frage von CSU, sondern genauso auch von CDU, wo es die Kritik gab, insbesondere in den Fragen der Zeitarbeit.Und wir brauchen dieses flexible Instrument auch weiterhin, damit die Betriebe letztendlich Spitzen abarbeiten können.“

Höhere Entlohnung

Außerdem sei Zeitarbeit keine Schmuddelarbeit, sondern Zeitarbeit beruhe auf abgeschlossenen Tarifverträgen, die nicht nur, sondern „meistens sogar höher entlohnt werden als manch andere Branchentarife.“

Beschäftigung sichern

Die CSU wolle auch weiterhin gewährleisten, dass gute Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit des Landes und der Betriebe erhalten bleiben. Damit solle außerdem der hohe Beschäftigungsstand gesichert werden. Derzeit gebe es über 30 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Das sei das Ergebnis der Deregulierung im Arbeitsmarkt, die seinerzeit unter Bundeskanzler Gerhard Schröder mit angestoßen worden seien.

Erfolge nicht verspielen

„Diese Erfolge dürfen nicht verspielt werden, und unter diesem Gesichtspunkt gibt es auch hier Vorbehalte gegen dieses Gesetzgebungsvorhaben von der Frau Nahles“, stellte Straubinger abschließend fest. (WLI)

Quelle: https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/zeitarbeit-ist-keine-schmuddelarbeit

„Für die Zeitarbeitsbranche bleibt damit die Möglichkeit, den Inhalt der geplanten Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sinnvoll mitzugestalten“, kommentierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Ankündigung des stellvertretenden Bundeskanzlers Sigmar Gabriel (SPD), eine Reihe noch offener Fragen gemeinsam mit den Interessenvertretern der Arbeitgeber und -nehmer zu beraten.

Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Koalitionsgipfel am Vortag betonte der SPD-Chef, nun wieder in die Ressortabstimmung gehen zu wollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigte, dass eine Anhörung der Arbeitgeberverbände stattfinden werde. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) signalisierte Einigkeit im Bestreben, gemeinsam mit den Sozialpartnern sachgerechte Lösungen für die Zeitarbeitsbranche zu finden. In Sachen Werkverträgen herrsche bereits Einigkeit.

Vollständiger Beitrag hier: https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/fluechtlinge-in-zeitarbeit-15-monatsgrenze-soll-fallen